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  • Bambu

    Das Projekt Bambu wurde vor fast 10 Jahren (2003) von den Amerikanern Jeff Delkin und Rachel Speth mit der Idee gegründet, die Möglichkeiten nachwachsender Rohstoffe besser zu nutzen und im Gegenzug den Raubbau an begrenzten natürlichen Ressourcen zu verringern. Mit der Einführung von Bambusgegenständen in der Küche gilt das Projekt als Pionier in der Lifestyle-Branche. Inspiriert durch ein ?wunderbares Paradebeispiel nachwachsender Rohstoffe? wurde Bambus schnell zur Basis des Unternehmens ? auch heute stehen neben vielen anderen Materialien wie Kokos, Soja oder Baumwolle, schöne und funktionelle Produkte aus Bambus im Zentrum der Anstrengungen.

    Bambus gehört zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Erde und kann in einem erstaunlich hohen Wachstumszyklus von nur drei bis fünf Jahren geerntet werden. Seine Verwendung ist vielseitig, Blätter und Stämme werden zu Nahrung, Wohngegenständen, Kraftstoff und Kleidung verarbeitet. Die Produktpalette von Bambu reicht von Schneidebrettern über Schalen, kompostierbares Geschirr, Küchengeräten und vielen weiteren Utensilien für die moderne Küche. Eine weitere Besonderheit ist eine Produktsammlung aus ?Korkstoff?, einem Material, das hochwertig und langlebig zugleich ist. Alle Artikel werden in sorgfältiger Handarbeit gefertigt.

    Vor einigen Jahren initiierte das Unternehmen die erste Bio-Zertifizierung für Bambusprodukte. Dadurch wird sichergestellt, dass der wild wachsende Rohstoff ohne chemische Düngemittel oder andere Chemikalien gedeihen kann und auch bei der Ernte auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Das Geschirr wird aus sogenannten Bambus-Laminaten gefertigt: dafür wird der Bambus im Ofen gebacken und erhält dadurch seine gleichmäßige, fleckenfreie Farbe. Klebstoffe sind auf Wasserbasis und frei von Formaldehyd, die abschließende Behandlung der Produkte erfolgt ausschließlich mit natürlichen, lebensmittelechten Ölen. Jährliche Kontrollen der Zertifizierungsgesellschaft IMO Schweiz sorgen für die Einhaltung dieser Kriterien.

    Für Bambu gehen die Verwendung nachhaltiger Ressourcen und sozialverantwortliches Handeln Hand in Hand. Die Begründer wollen Beispiel sein und bemühen sich um vollständige Transparenz in der Wertschöpfungskette. Dabei steht ganzheitliches Denken im Vordergrund: schon in der Produktentwicklung und im Design werden Dinge wie die Verwendung von Recycling- Stoffen, kompostierbaren Ausgangsmaterialien oder der Verzicht auf umweltschädliche Verpackungen diskutiert und umgesetzt. Alle Partner in der Fertigung sind verpflichtet, bestimmte Anforderungen wie die Gleichbehandlung von Arbeitnehmern, gesunde Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutzmaßnahmen und Arbeitszeitregelungen einzuhalten. Einige der beteiligten Handwerksgruppen sind als Genossenschaften organisiert und nehmen Anteil an der Preisgestaltung, die deutlich höher liegt als das handelübliche Niveau. Zusätzlich zu den regelmäßigen Besuchen der Projektverantwortlichen selbst, überprüfen unabhängige Gesellschaften wie ?Green America? regelmäßig diese Kriterien. Der direkte Kontakt mit den Erzeugergruppen in China und Vietnam sowie ein eigenes Qualitätsmanagement, das jeden Auftrag betreut und vor der Auslieferung kontrolliert, sorgen für einen hohen Qualitätsstandard.

    Herst.: Bambu
    Land: China
    Projektcode: 205